Berichte / Top Infos - 2014
14. Dezember - Adventskonzert

Erhebende Klänge und zum Nachdenken anregende Texte wurden uns und den vielen Zuhörern beim Adventskonzert des Chores UniSono geschenkt. Die Leiterin des Universitätschores, Frau Gundula Hense, verstand es vorzüglich, aus vielen einzelnen, zumeist jungen Stimmen, einen homogenen Klangkörper zu formen. Wegen der großen Nachfrage fand das Konzert zweimal statt und es war allen, Sängern, Instrumentalisten wie Zuhörern anzusehen: Musik schenkt innere Freude, wenn sie denn aus dieser Freude heraus erwächst.


25. November 2014 - Lesung Kardinal Cordes, Rom

Gott lebt auch in einer "hinkenden Kirche". Dieses Fazit zog Paul Josef Kardinal Cordes aus Rom bei seiner durch die Buchhandlung Linnemann initiierten Lesung in der Aula der Schulen St. Michael. Sein "roter Faden" von den Kindheits- und Jugendtagen im Sauerland, von seiner Berufung nach Rom 1980 und seiner Tätigkeit dort unter drei Päpsten als Sekretär des Laienrates und als Präsident für das päpstliche Hilfswerk "Cor unum" bis zu seiner Emeritierung war die Absicht, "die Wahrheit Gottes wieder ins Bewusstsein zu rufen". Aufgrund seiner vielfachen persönlichen Begegnungen mit den drei Päpsten "von ungewöhnlicher Ausstrahlung" bekannte Kardinal Cordes am Schluss, dass seine Biographie ihn zum "Advokaten der Personalisierung von innerkirchlichem Miteinander" mache.


23. November 2014 - Profess Sr. M. Emanuela

Von links: Sr. M. Veronika Maaßen, Oberin;
Sr. M. Emanuela Lütkemeyer; Sr. M. Ulrike Brand, Assistentin

Wir freuen uns für und mit Sr. M. Emanuela Lütkemeyer, die sich heute im Rahmen der Eucharistiefeier zum Christkönigsfest für drei Jahre an unsere Gemeinschaft gebunden hat. Viele Gäste aus der Nachbarschaft, dem Freundes- und Bekanntenkreis sowie Mitschwestern anderer Ordensgemeinschaften und Familienangehörige unterstrichen die Festesfreude mit ihrer Anwesenheit und Mitfeier.


29. September bis 4. Oktober 2014 - Michaelswoche

In Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Klosterlandschaft Ostwestfalen-Lippe feierten wir in diesem Jahr erstmals eine ganze Woche lang das Michaelsfest, unser Patrozinium von Kirche, Kloster und Schulen. Den Auftakt gab der Freundeskreis des Klosters mit einem Abendessen nach dem gemeinsamen Abendgebet in der Kirche mit dem Chor canta voce. Zwei Tage später erfreute uns der koptische Bischof Anba Damian mit seinem geistlichen Wort über den Erzengel Michael. Während wir zusammen mit den Gästen das Abendessen einnahmen, hörten wir gemäß klösterlichem Brauch eine Tischlesung, diesmal einen lebendigen Vortrag. Herr Hans Hermann Jansen organisierte in seiner gewinnenden und einfühlsamen Art das Abschlusskonzert "Licht und Klang", das in unsere Kirche eine Stimmung, die sicht- und hörbar himmelwärts ausgerichtet war, legte. Das Vokalensemble canta filia und Herr Sebastian Freitag an der Orgel sang und spielte bekannte und improvisierte Melodien zum Festausklang, der gleichzeitig der Höhepunkt war und uns im Geleit des Hl. Michael in die neue Woche entsandte.


20. August 2014 - Schulanfänger von St. Michael

Die Schülerinnen und Schüler der sechs Mädchenklassen sowie der einen Jungenklasse schickten am ersten Schultag viele gute Wünsche von St. Michael aus per Luftballon in den Himmel. Begleitet von ihren Eltern, Geschwistern und Großeltern feierten Vertreter des Gymnasiums und der Realschule St. Michael den Eröffnungsgottesdienst im Dom. Anschließend formierten sich die Kinder in ihren Klassen und traten so, gestärkt durch den Segen Gottes, eine intensive achtjährige Etappe ihres Lebens an.


10. Mai 2014 - "Tag der offenen Klöster" lockte viele Menschen an

"Haben Sie noch einen Nutzgarten fürs Kloster?"

"Dürfen Sie im Kloster auch ein Hobby haben?"

"Wie kamen Sie zu der Entscheidung, ins Kloster zu gehen?"

"Wie stellen Sie sich die Zukunft des Michaelsklosters vor?"

Diese und viele andere Fragen stellten uns am 10. Mai die zahlreichen interessierten Gäste, die die Chance nutzten, am "Tag der offenen Klöster" einen Blick "hinter die Kulissen des Michaelsklosters" zu werfen. Beim Mitfeiern des Stundengebets, während der Klosterführungen und Präsentationen oder beim Choralgesang zum Mitmachen erfuhren die Gäste vieles, was unseren Alltag im Kloster ausmacht, wie und warum wir hier leben. Wer noch mehr wissen wollte, nutzte die Gelegenheit bei Kaffee, Hefezopf und Plätzchen aus der Klosterküche, um einzelne Schwestern genauer zu interviewen. Manch ein Gast staunte dabei nicht schlecht!


27. April 2014 - Ikonenmalkurs

Auch in diesem Jahr fand in unserem Kloster ein Ikonenmalkurs unter der Leitung von Herrn Burkhard Klein statt. Die Stille im Haus, das liturgische Angebot und nicht zuletzt das Sonnenlicht boten für die Teilnehmer ideale Voraussetzungen, um sich auf den geistlichen Prozess des Ikonenschreibens einzulassen: "Eine Ikone ist der sichtbare Strahl des unsichtbaren Absoluten, das sich in ihr offenbart und doch in seinem Wesen verborgen bleibt. Ihre Ausstrahlung übersteigt die Sinneswahrnehmung und den Verstand und fordert eine besondere, liturgische Betrachtungsweise, damit man durch das Sichtbare in das Unsichtbare, das Eigentliche der Ikone, vorstößt. Die Ikone, heißt es im "Synodikon der Orthodoxie", heiligt die Augen der Betrachter und erhöht den Verstand zur mystischen Gotteserkenntnis." (Erzpriester Georgios Basioudis) Herzliche Einladung zum Kurs im kommenden Jahr - auch Anfänger können jederzeit mitmachen!


17. April 2014 - Schwestern kehren "nach Hause" zurück

In einer Zeremonie in der Klosterkirche des Michaelsklosters gedachten die Augustiner Chorfrauen aus Paderborn ihrer verstorbenen Mitschwestern, deren sterbliche Überreste von Hagen nach Paderborn überführt wurden. Für jede der fünfzehn verstorbenen Schwestern wurde eine Kerze entzündet.

Die Hildegardisschule in Hagen, die 1925 von den Augustiner Chorfrauen gegründet wurde und sich heute in Trägerschaft des Erzbistums Paderborn befindet, wird ab Sommer 2014 grundlegend modernisiert. Fünfzehn dort beerdigte Schwestern, die im Kloster St. Hildegard und an der Hildegardisschule wirkten und bisher auf dem Schwesternfriedhof im ehemaligen Klostergarten beigesetzt waren, fanden daher eine neue Ruhestätte. Die sterblichen Überreste der Schwestern wurden nach Paderborn überführt und kehrten somit "nach Hause" zurück: Ein Großteil der verstorbenen Augustiner Chorfrauen war vom Michaelskloster in Paderborn nach Hagen gegangen, um dort eine Mädchenschule aufzubauen.

1925 brachen einige Schwestern der Augustiner Chorfrauen von Paderborn nach Hagen auf, um dort das vierte Gelübde ihres Ordens, die Mädchenbildung, zu erfüllen: Zur damaligen Zeit war Hagen noch weitgehend evangelisch geprägt und katholische Eltern hatten den Wunsch geäußert, dass ihre Töchter eine katholische Schulbildung erhalten sollten. So entstand in Hagen im Laufe der Zeit das Kloster an der Zehlendorfer Straße, wo sich die Hildegardisschule auch heute noch befindet.

Schwester M. Bonaventura Verbeek CSA war 1953 die erste der in Hagen tätigen Schwestern, die dort auf dem Schwesternfriedhof im Klostergarten beigesetzt wurde. 1996 wurde Schwester M. Walburga Schüth CSA als letzte der fünfzehn mittlerweile verstorbenen Schwestern in Hagen beerdigt. 1999 wurde das Kloster in Hagen aufgelöst, die verbliebenen Schwestern gingen zurück nach Paderborn ins Michaelskloster. Die Hildegardisschule befindet sich seit 2000 in Trägerschaft des Erzbistums Paderborn.

Die fünfzehn verstorbenen Augustiner Chorfrauen waren zunächst auf dem Schwesternfriedhof im ehemaligen Klostergarten St. Hildegard in Hagen beigesetzt worden.

Die fünfzehn Schwestern, deren Gräber sich bisher in Hagen befanden, wurden jetzt umgebettet und nach Paderborn überführt. Hier fanden sie in einer bereits vorhandenen Gruft der Augustiner Chorfrauen auf dem Paderborner Ostfriedhof ihre letzte Ruhestätte. In einer Zeremonie, der Monsignore Joachim Göbel, Leiter der Hauptabteilung Schule und Erziehung im Erzbischöflichen Generalvikariat Paderborn, vorstand, wurden in der Klosterkirche des Michaelsklosters die Namen aller Schwestern verlesen und eine Kerze für jede Schwester entzündet. "Hinter jedem dieser fünfzehn Namen stehen ein Mensch und ein Lebenswerk. Diese Lebensleistungen der verstorbenen Schwestern wollen wir in unser Gebet einschließen", sagte Msgr. Joachim Göbel. Anschließend gedachten die Augustiner Chorfrauen ihrer verstorbenen Mitschwestern an deren neuer Ruhestätte auf dem Ostfriedhof.

An der Zeremonie nahmen von Seiten der Hildegardisschule in Hagen deren Schulleiter Dr. Christoph Jost sowie der dortige Schulseelsorger Christian Haase teil, ebenso Pastor Achim Hoppe als Schulseelsorger der Schulen St. Michael in Paderborn und Monsignore Christian Reinhardt. Msgr. Reinhardt war als Schulseelsorger Vorgänger von Pastor Hoppe an den St. Michael-Schulen in Paderborn und zudem früher Schulseelsorger an der Hildegardisschule, weshalb er viele der verstorbenen Schwestern persönlich kannte.

"Wir Augustiner Chorfrauen sind versöhnt mit diesem Weg, den unsere Mitschwestern jetzt gegangen sind. Sie kommen zurück nach Hause", sagte Schwester M. Ulrike Brand CSA, die selbst als Schülerin die Hildegardisschule in Hagen besuchte, dort bis 1999 als Lehrerin unterrichtete und heute an den Schulen St. Michael in Paderborn tätig ist. Nach dem Umbau der Hildegardisschule soll in Hagen eine Gedächtnisstätte konzipiert werden, die an die Augustiner Chorfrauen als Gründerinnen der Schule erinnert.

Folgende fünfzehn Schwestern wurden von Hagen nach Paderborn überführt:

Quelle: www.erzbistum-paderborn.de


6. Januar 2014 - Die Heiligen Drei Könige

Um ihren unermüdlichen Einsatz und ihr grenzenloses Engagement zu würdigen, laden Weihbischof Matthias König sowie der BDKJ und die KJG alle Sternsinger und Helfer zur diözesanen Dankesfeier ein. Die Feier beginnt am Samstag, 11. Januar 2014, um 13 Uhr auf dem Schulhof der Michaelsschulen, Michaelsstraße 17. Mit einem großen Sternsingerzug durch die Paderborner Innenstadt ziehen alle Sternsinger gemeinsam in den Dom ein, wo anschließend der traditionelle Dankgottesdienst mit Weihbischof König stattfindet. Quelle: www.bdkj-paderborn.de

Wie in jedem Jahr, so besuchten uns auch 2014 wieder die Heiligen Drei Könige der Liboriusgemeinde Paderborn, um uns den Segen Gottes ins Haus zu bringen. Wir danken den Kindern und verantwortlichen Erwachsenen, die sich auf den Weg machen, um zu verkünden und an die Türschwellen zu schreiben: "Christus mansionem benedicat" ("Christus segne dieses Haus"). In diesem Jahr lautet das Motto der Sternsingeraktion des Kindermissionswerkes "Segen bringen, Segen sein. Hoffnung für Flüchtlingskinder in Malawi und weltweit!".